Immobilienmakler Ausbildung: Angebot und Nachfrage
Immobilienmakler werden in Deutschland und auch in ganz Europa zunehmend gebraucht. Als Vermittler zwischen dem Angebot und der Nachfrage von Immobilien stellen Makler ein Bindeglied dar.
Wenn man ein Wohnobjekt vermieten oder verkaufen möchte, jedoch über ungenügend Kenntnisse im Immobilienbereich verfügt, kann sich an einen Immobilienmakler wenden. Der Makler übernimmt dann einerseits die Sichtung und die fachmännische Bewertung und andererseits auch die Vermittlung der Immobilie an einen Käufer oder Mieter.
Der Beruf des Immobilienmaklers ist spannend, schnell expandierend und zeitaufwendig zugleich. Außerdem muss man damit rechnen, einem harten Wettbewerb ausgesetzt zu sein. Wenn man sich dennoch für eine Tätigkeit als Immobilienmakler entscheidet, so muss man möglichst einige Eigenschaften mitbringen, die einen guten Makler ausmachen. Hierzu zählt nicht nur exzellentes kaufmännisches Verständnis, sondern auch die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen sowie einen Blick für ihre Wünsche und Bedürfnisse zu haben. Des weiteren ist es für einen Immobilienmakler unabdingbar, den Markt sehr gut zu kennen und seine Entwicklung mitzuverfolgen. Fachwissen über das Immobilienrecht rundet die Qualifikationsanforderungen an Immobilienmakler ab.
Generell ist zu sagen, dass die Berufsbezeichnung "Immobilienmakler" keinen geschützten Begriff darstellt. Das bedeutet, dass im Prinzip jeder, der über eine Erlaubnis der Gewerbeordnung verfügt, den Beruf ausüben darf. Eine solche Genehmigung kostet zwischen 300 und 2000 Euro, je nach dem, für welche Tätigkeitsfelder diese konkret ausgehändigt wird. Die Hauptursache für die Notwendigkeit einer spezieller Erlaubnis besteht darin, dass die Immobilienwirtschaft ein Bereich ist, der gewisses Vertrauen voraussetzt.
Eine Ausbildung in der Immobilienbranche ist in jedem Fall von Vorteil, wenn man als Makler arbeiten will. Zusätzlich kann man an einer Berufsakademie oder an der Industrie- und Handelskammer einen Kurs absolvieren, der vertriebsorientiert die notwendigen Kenntnisse vermittelt. Diese Kurse, die als Ausbildung angesehen werden können, finden oftmals als Blockseminare statt. Mit einem Umfang von etwa 100 bis 300 Stunden kosten die Immobilienmakler-Kurse zwischen 1000 bis 3000 Euro. Allerdings können sie subventioniert und von der Steuer abgesetzt werden.